Der Weg des Vertrauens

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Re: Der Weg des Vertrauens

Beitragvon Tamara22 6. Juli 2008 22:17

Wie wahr lieber Volker...das Ding mit der Zeit, wie ging das noch gleich???
Habe das Bild eines "hinter-dem-zug-herhechelnden-menschen" der halt schreit.
Oder doch einfach stehen bleiben und auf die nächste Gelegenheit vertrauen.

Reifen...ja.

Momentan viel nicht genug und gleichzeitig zu viel fĂĽr mich...

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Re: Der Weg des Vertrauens

Beitragvon Volker 7. Juli 2008 14:09

Hallo Tami,

viel nichtg enug und gleichzeitig zuviel..das klingt nach fahren mit angezogener Handbremse... Viel Energie, wenig Weg...
da empfehle ich "nicht genug" und "zuviel" mal schön langsam zu sortieren. Dann geht's vielleicht von alleine weiter???? :/: :D :oah: :? :( :) :schlafen: :D :D
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Re: Der Weg des Vertrauens

Beitragvon Tamara22 8. Juli 2008 07:52

Lieber Volker,
leider ist auch die Energie langsam aufgebraucht.
Mir fehlt der zündende Gedanke, das was mich Feuer und Flamme sein lässt, mich mitreißt, gefangen nimmt...
Solche Momente gab es immer wieder, nur ist das schon so lange her.
Irgendwie verpufft grade jede Idee bevor sie richtig geboren wurde.

Sortieren, ich werde es mal angehen...ja.

LG Tami
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Re: Der Weg des Vertrauens

Beitragvon Volker 11. Juli 2008 11:52

nimmst du dir denn mittlerweile zeit fĂĽr dich?
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Re: Der Weg des Vertrauens

Beitragvon Tamara22 11. Juli 2008 19:17

Ich hatte heute "halb-kind-frei", d.h. eins davon war bei Oma und Opa und ich mit dem anderen Bummeln und Kaffeetrinken, das war sehr schön. Leider sind das kleine Tropfen auf heiße Steine, ich kann es aber dennoch den Moment genießen. Jetzt habe ich Feierabend bis der Kleine wieder kommt, so in einer Stunde oder weniger, das ist der Rhythmus bei dem man mit muß :springen:
Nun ja...ein Anfang. Das muß ich echt lernen, das weiß ich. Leider (oder eben doch hier gut platziert) hat es tatsächlich viel mit Vertrauen zu tun. Mich vor andere zu stellen, wichtiger zu nehmen und zuerst an mich zu denken, für den Moment das macht mir manchmal Angst. Angst vor Konsequenzen, die es nicht wert sind...

LG Tami
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Re: Der Weg des Vertrauens

Beitragvon Volker 11. Juli 2008 23:07

Wo lernt man so was, dass es negative Konsequenzen hat, wenn man zuerst an sich denkt?
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Re: Der Weg des Vertrauens

Beitragvon Lilie 11. Juli 2008 23:47

Hallo Volker und Tami (und natĂĽrlich alle anderen) ,)

Ich hoffe, ich darf hier auch etwas schreiben.
Volker, du fragst, warum man von negativen Konsequenzen ausgeht, wo man das lernt.
In meinem Fall kann ich ganz klar sagen, dass meine Vergangenheit mich das gelehrt hat.
Jetzt ist das allerdings Auslegungssache, WAS an meiner Vergangenheit hat mich das gelehrt, bzw. wer?
Gibt es diese Dinge oder Menschen in meinem Leben noch oder ist es eher "allgemein" gehalten?
Obwohl - die Antwort auf diese Frage ist relativ egal, Muster ist Muster und wie kann man es durchbrechen?

Ganz liebe GrĂĽĂźe
Patricia
Die Wurst ist rund, der Zwieback eckig, dem einen gehts gut, dem anderen dreckig.
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Re: Der Weg des Vertrauens

Beitragvon Tamara22 12. Juli 2008 07:27

Liebe Patricia und lieber Volker,

hier stand schon ein riesen langer Text, in dem ich mich immer mehr verzettelt habe. Daher nur der Gedanke... Ein Kind sollte lernen dürfen, dass das Ausleben eines Bedürfnisses gut und wünschenswert ist und es dafür geliebt wird, dass es das für sich tut. Da gäbe es weniger Erwachsene, die sich selbst alles verbieten...

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Re: Der Weg des Vertrauens

Beitragvon Volker 12. Juli 2008 10:31

Die Priorität sieh so aus:
Wenn es mir selbst gut geht, dann kann ich nach anderen schauen nicht umgekehrt.

ich bin die wichtigste Person, deshalb sorge ich zuerst fĂĽr mich!

Wem soll ich was geben, wenn ich mir selbst nix geben kann?

Angst ist in diesem Fall wirklich eine "Bremse", denn negative Konsequenzen werden zwar aus der Erfahrung geschlossen, bzw. es sieht so aus, als wüßten wir was alles passieren kann, wenn man mal so vor sich in wurschtelt. Aber letztlich können wir vieles nicht wissen. Die dunkle Vorahnung verhindert allerdings, dass ein Impuls dann umgesetzt wird.


und warten dann bis sich was ergibt ....

traurig
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Re: Der Weg des Vertrauens

Beitragvon Tamara22 12. Juli 2008 19:32

Es stimmt ich kann weniger geben, wenn ich selbst nichts habe.
Mit der Vorahnung hast du sicher ins Schwarze getroffen. Ich kenne Situationen, in denen ich aus eben dieser heraus abgelehnt und zurückgehalten habe, wider meinem Impuls. Eigentlich schlimm daran ist, dass auch das Gegenüber keine Chance bekommt, naja und ich auch nicht. Traurig, dass damit so viele Möglichkeiten verstreichen, wenn ich es mir so überlege...

Ich bin es so mĂĽde zu warten...das ist so eine Lebens-Zeitverschwendung und soviel hab ich davon ja nicht, dass ich sie so verschwenden sollte.

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Re: Der Weg des Vertrauens

Beitragvon Volker 13. Juli 2008 21:53

Hallo Tami,

"bereit sein" und "warten" sind zwei Haltungen, die der Liebe entspringen. Den Moment zu erkennen zum Handeln ist eine sehr seltene Gabe, wer hat die schon????

Es gibt fĂĽr mich deshalb kein anderen MaĂźstab als die "Sorge um mich selbst". Was auch geschieht, ich gestalte es: Durch warten oder Handeln. Das Ergebnis kann das gleiche sein, muss aber nicht.

Wir können uns eh nicht aussuchen ob wir handeln oder nicht, weil auch das Nicht-Handeln eine Entscheidung darstellt und somit "selbstschöpferisch" wirkt ....
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Re: Der Weg des Vertrauens

Beitragvon Tamara22 14. Juli 2008 07:17

Lieber Volker,

danke fĂĽr deinen letzten Gedanken, dass auch das Nichthandeln "wirkt".
Ich höre für mich daraus, dass mein "da-Sein" reicht, dass es sich dann am Ende doch gelohnt hat.
Mit dem Handeln und dem Nicht-Handeln.

Schönes Bild, dass bereit-sein und warten eines gemeinsam haben, sie entspringen der Liebe.
Das lass ich mal wirken.

:bussi:
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Re: Der Weg des Vertrauens

Beitragvon Volker 14. Juli 2008 09:36

Hallo Tami,

nochmal zu den negativen Konsequenzen:

Vertrauen darauf, dass es in Ordnung ist das was du "tust".....
Volker

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Re: Der Weg des Vertrauens

Beitragvon Tamara22 14. Juli 2008 21:23

Hi du,

wenn es in Ordnung fĂĽr mich ist, das reicht nicht. Und die Ordnung anderer verstehe ich manchmal nicht. Das schafft BefĂĽrchtungen falsch zu liegen, Schmerzen zu verursachen, missverstanden zu werden...

Letztlich tue ich alles was ich tue, so gut ich in diesem Moment kann, das weiß ich, denn wenn ich es besser könnte, würde ich es tun. Trotzdem, trotz dem Wissen kommt manchmal der Moment an dem ich bereue. Und viele solcher Momente schaffen Unsicherheit und stellt die Ordnung in Frage.

Bereuen...hm...komisch wie ich grade darauf kam.

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Re: Der Weg des Vertrauens

Beitragvon Volker 15. Juli 2008 09:25

Hallo Tami,

was wĂĽnscht du dir?
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