Problem die Mutter meines Sohnes.

Hier wollen wir zusammen nach Lösungen suchen, die sich bei der Erziehung von Kindern oder der Suche nach Richtlinien für Teenager ergeben

Problem die Mutter meines Sohnes.

Beitragvon Mickel 4. Juni 2014 18:29

Hallo Leute

Erstmal paar Infos meinerseits:geschieden seit 3 Jahren,habe ein 5 jährigen Sohn wobei ich ihn alle 2 WE sehe.

zu meinen Problem:

Ich versuche seit 2 Monaten ein Termin bei einer Familietherapie zu bekommen da aber leider nicht möglich ist wollte ich meiner Ex dazu überreden eine andere Therapiestelle zu suchen denn die Probleme häufen sich immer mehr mit den Umgang mit meines Sohnes zwecks Absprachen usw. aber leider verweigert sie sich zu Wechseln obwohl sich in einer Therapie besser macht weil das Kind nicht dabei ist. Mein Sohn hatte sich letztens bei der Mutter den Wunsch geäußert das er mal etwas länger bei mir sein möchte also bot ich der Mutter eine Lösung vor ein verlängertes WE zu machen in den Raum wo der Pfingstmontag ist.Was ich aber allerdings für eine Antwort bekamm stößt bei mir völlig gegen die Wand denn sie Schrieb: Marvin bitte Sonntag auch wieder nach Hause bringen.Ich habe ihm erklärt das ich es nicht gut finde wenn er länger wie ein WEbei DIr ist. Habe darauf natürlich keine Antwort dazu gegeben da ich Fassungslos bin über diese Antwort und jetzt weiß ich nicht weiter was ich da noch machen soll ob es Sinn macht zum Jugendamt zu gehen oder einen Anwalt beraten zu lassen.

GruĂź Mickel
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Re: Problem die Mutter meines Sohnes.

Beitragvon Ansa 5. Juni 2014 06:51

Willkommen bei uns Mickel,

Ich hab nicht ganz verstanden, warum Du eine Familientherapie möchtest?

Wenn ich aber den Rest richtig verstanden hab, dann klappen Absprachen oder gewünschte erweiterte Absprachen zwischen Euch Eltern nicht? Dafür ist eigentlich das JuA da, hier kann man sich einen termin geben lassen, und ansprechen, was man sich wünscht. Das Jugendamt hat die Aufgabe zwischen den Eltern zu vermitteln und Lösungen gemeinsam zu finden. Es hört auch die Kinder an, oft genug auch allein, so dass sie frei sprechen können.

Hmh, sie hat ihm erklärt, das sie es nicht gut findet, wenn er länger bei Dir ist - das ist nicht schön - aber kennst Du die Erklärung? Gibt es einen besonderen Gund dafür, haben sie schon was vor oder geplant? Schade, das sie die Dinge mit dem Kleinen bespricht und nicht mir Dir.

Bevor Du Dich anwaltlich beraten lässt würde ich das JuA hinzu ziehen, bleib sachlich, schätze die Arbeit der Mutter (das schätzen Jugendämter), sprich gut von ihr, aber zeig auch, das Dir Dein Sohn fehlt..... es lohnt sich immer.

Ansa
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Re: Problem die Mutter meines Sohnes.

Beitragvon Mickel 5. Juni 2014 19:26

Hallo Ansa

Bis Ende des letztens Jahres waren ca 1x im Monat in einer Familietherapie die nach meiner Auffassung auch etwas genützt hat da mann die Probleme dort auffassen konnte ohne das mein Sohn das mitbekommt und so etwas vermieden werden konnte das mein Sohn die Streitgespräche mitbekommen hat aber leider wurde diese Stelle durch Streichung der Fördermittel geschlossen werden musste. Daher waren mehr oder weniger geschwungen eine andere zu nehmen mit der aber zwecks Terminen nicht so klappt deswegen bat ich sie eventuell eine andere zu suchen wo es besser klappt.
Habe vergessen zu erwähnen das vor 2 Jahren auch von Gericht so verordnet worden ist dieses zu machen da meine Ex schonmal den Umgang verwehrt hatte vor 2 Jahren wovon der Richter sie abgemahnt hatte.
Die Begründung von der Mutter ist: Sie hat zurzeit große Probleme mit mein Sohn, er hört nicht mehr auf sie, macht zuviel Unsinn,trampelt ständig krappeltiere tot, läuft einfach über die Straße wobei er fasst vorm LKW gelaufen wäre usw. und sie ist in der Auffassung das ich eine derjenige bin der mit allem Schuld ist. Ich kann nur sagen wenn er bei mir über WE ist das ich mit ihm solche genannte Probleme nicht habe das er ab und zu mal Flausen im Kopf hat empfinde als normales Kindesverhalten, ist bei meine Zwillings Neffen auch so die kaum älter sind als mein Sohn.Leider sind meine Erfahreung mit Jugendamt nicht sonderlich positiv aber ich kanns mal versuchen und soweit ich weiß ist es wieder ein anderes Mitarbeiter dafür zuständig.

lg Micha
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Re: Problem die Mutter meines Sohnes.

Beitragvon Ansa 6. Juni 2014 09:34

Hallo Mickel,

jetzt verstehe ich besser, was Du meinst und ja, SO ein Termin ist sehr wertvoll und wichtig fĂĽr alle Beteiligten. Wenn es darĂĽber aber eine gerichtliche VerfĂĽgung (oder nur ein "ich leg Ihnen das mal Nahe") gibt, dann sollte ein anderer Ort dafĂĽr zu finden sein? Ob es aber eine Anordnung war, wirst Du am Besten wissen, dem kann sich die Mutter nicht einfach entziehen.

Das Mama Probleme mit dem Sohn hat - ist einfach nur ein Anzeichen dafür, das es dem Kleinen nicht gut geht und er auf seine Art und Weise - Kinder sind da halt einfach oft sprachlos - rebelliert und so zeigt, "mir gefällt nicht was hier los ist" und im Grunde ist das ein Hilfeschrei von ihm.... 5jährige können noch nicht reflektieren uns sagen "ich will das anders" - ihre Möglichkeiten sind eben die beschriebenen Verhaltensweisen. Mit Dir hat das in sofern zu tun, weil ihm durchaus nach jedem Treffen wieder neu bewusst wird, was ihm fehlt und was er vermisst und er wird sich ohnmächtig fühlen, denn all das, was passiert, ist etwas, das er ganz sicher nicht wollte.

Dazu kommt etwas, um das viele Eltern nicht wissen oder was sie anders wahr nehmen, ich hab das auch erlebt, wenn meine Kinder von ihrem Vater kamen, nach einem Wochenende - waren sie völlig von der Rolle, es war ein Drama.... von Weinkrämpfen bis hin zu Fieber und Wutanfällen war bei mir alles drin (gut, bei uns war es extrem) aber dieser Systemwechsel ist für Kinder sehr belastend. Es ist doch so, sie kommen am Freitag, meist später, da bleibt nicht viel Zeit für einander, am Samstag nähert man sich wieder einander an und wenn am Sonntag alles schön ist - muss das Kind wieder fort. Und das Woche für Woche für Woche..... manchen Kindern macht das nicht so viel aus, andere leiden darunter und ihren Frust lassen sie eben meist zu Hause wieder raus. Viele Mütter schließen daraus, das es dem Kind beim Vater nicht gut geht oder gut ging und daher versuchen auch viele, die Wochenenden so kurz wie möglich zu halten. Schwierig für alle Beteiligten. Und trotzdem ein normaler Vorgang. Bei einer gemeinsamemn Stunde könnte man über so etwas reden?

Ich würde mich doch ans JuA wenden und auch dort können solche Gespräche zwischen Eltern vermittelt werden, dafür sind die Ämter da - und ja, ihre Qualität fällt und steht einfach mit dem Mitarbeiter, der für einen zuständig ist.

Alles Gute
Ansa
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