Scheidung mit Kleinkinder (3 und 5)

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Scheidung mit Kleinkinder (3 und 5)

Beitragvon Djeva 28. September 2012 09:04

Hallo!

Gibts hier welche, die sich mit Kindern in diesem Alter haben scheiden lassen? Ich wäre an einem Erfahrungsaustausch interessiert!!!
Djeva
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Re: Scheidung mit Kleinkinder (3 und 5)

Beitragvon Ansa 28. September 2012 12:59

Hej Djeva,

meine Jüngste war 5 als wir uns getrennt haben, als sie eingeschult worden ist, kam Papa schon nur noch auf Besuch. Ich weiß nicht, ob das für Dich zählt?

Liebe GrĂĽĂźe
Ansa
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Re: Scheidung mit Kleinkinder (3 und 5)

Beitragvon Muckelmaus 28. September 2012 13:02

Hallo Djeva!

Meine Töchter waren 8 und 5, als mein Exmann und ich beschlossen, dass wir uns trennen. Wäre das ein passendes Alter für dich?

Liebe GrĂĽĂźe
Muckel

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Re: Scheidung mit Kleinkinder (3 und 5)

Beitragvon Djeva 28. September 2012 13:07

natĂĽrlich tut es das!!!

Der Kleine kriegt das eh nicht so mit - der klammert nur ganz furchtbar und pieselt jetzt nachts wieder ein.

Aber die GroĂźe, die hat Vorstellungen:
"Ihr könnt doch einfach ein bißchen zusammen tanzen und dann esst ihr was und dann gebt ihr euch ein Bussi und verliebt euch"....so einfach wie bei Sissi ist das. Durfte sie bei Oma gucken. Und dann zu meiner besten Freundin: Der *** kann gar nicht die Mama lieben, weil sie ist verheiratet nämlich, mit dem PAPA!!!

Wie kommt man denn dagegen an? Du schreibst immer, das Einigkeit und Sicherheit den Kindern wiederum SIcherheit geben. Wie soll ich denn nun damit umgehen, dass mein Mann mir Sätze sagt wie:
"Djeva, das ist dein Leben...wenn du die FAmilie kaputt machen willst ok, geh, aber lass mich und die Kinder da raus" oder "Djeva, du willst die scheiden lassen - mach das, aber ich mache da nicht mit". Er hat sich nicht mal einen Anwalt genommen, nichts unterschrieben, er macht nichts!!!!! Scheidung konnte ich trotzdem einreichen. Er sagt, wir sind kein Paar mehr (dies auch zum Mediator etc), aber er will partout eine FAmilie bleiben und somit bin cih dei böse und psychisch gestörte. Wie soll ich da meinen Kindern die Sicherheit vermitteln, dass mein Weg auch ok ist????

Ich bin mir ganz sicher, dass ich das richtige tue und es unseren Kindern auch so gut gehen wird - aber ich bin völlig alleine. Die andere VErtrauensperson arbeitet gegen mich...
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Re: Scheidung mit Kleinkinder (3 und 5)

Beitragvon Djeva 28. September 2012 13:10

Das ist glaub ich der Punkt, um den es geht:

"Mein Exmann und ich" gemeinsam "beschlossen uns zu trennen"
Oder "meine Frau beschloss sich zu trennen" mit der normalen Folge "ich trennte mich auch".

Ich hab außer bei mir noch nie nie nie den Fall gehört, dass sich die getrennte Person nicht wegbewegte...
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Re: Scheidung mit Kleinkinder (3 und 5)

Beitragvon Muckelmaus 28. September 2012 13:12

Hallo Djeva!

Hmmm - die Situation ist sicher schwierig.
Aber ich glaube nicht, dass dein Mann tatsächlich gegen dich arbeitet. Du empfindest allerdings tatsächlich so.
Mir scheint es eher so zu sein, als stehe dir und auch den Kindern, deinen Trennungsgedanken, der Scheidung usw. völlig desinteressiert gegenüber. Vielleicht hofft er auch insgeheim, dass du es ohne ihn nicht schaffst und wartet nur darauf, dass etwas passiert und du dir (bildlich gesprochen) die Nase blutig haust.

Ansa hat schon recht, was die Sache mit der Sicherheit anbelangt.
Je mehr Sicherheit du vermittelst und je mehr Fakten du schaffst, um so besser kommen die Kinder damit zurecht.

Meine ganz persönliche Meinung ist, dass ich mich auf ein gemeinsames Weiterleben nicht einlassen würde. Ich würde mir (und habe damals auch) eine Wohnung suchen, mit den Kindern dort einziehen und fertig. Damit hast du Fakten geschaffen - für dich, für die Kinder und für deinen Mann.

Liebe GrĂĽĂźe
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Re: Scheidung mit Kleinkinder (3 und 5)

Beitragvon Djeva 28. September 2012 13:20

Dürfte ich denn mit den Kindern einfach so ausziehen? Meine Anwältin hat mir dringend davon abgeraten. Ich habe, da er Russe ist und die Kinder im Sommer einmal für 3 Tage aus dem Garten meiner Eltern entführte, das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragt und will es auch bekommen.

Ja, desinteressiert. Ich denke auch aktiv NICHT interessiert, weil sich zu viel für ihn änderte: er verdient nichts, er kommt mit der deutschen Sprache immer noch nicht so gut klar, kein Job, Versicherung, etc....

Aber den Kinder sagt er halt aktiv immer Mama und Papa gehören zusammen, Mama ist veheiratet etc....
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Re: Scheidung mit Kleinkinder (3 und 5)

Beitragvon Muckelmaus 28. September 2012 13:26

Hallo Djeva!

Wieso hat dir deine Anwältin davon abgeraten mit den Kindern auszuziehen? Was verspricht sie sich davon, wenn du mit den Kindern bei ihm bleibst? Liegt es daran, dass er die Kinder entführen könnte? Wenn ja, könnte ich das ja noch irgendwie verstehen. Aber das hieße ja, dass du so lange mit ihm lebst, bis die Kinder erwachsen sind und auf eigenen Füßen stehen. Das kann es ja nicht sein.
Ansonsten wĂĽrde doch ein Auszug mit den Kindern fĂĽr alle Seiten endlich sichtbare Fakten schaffen.

Liebe GrĂĽĂźe
Muckel

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Re: Scheidung mit Kleinkinder (3 und 5)

Beitragvon Ansa 28. September 2012 13:45

Hej Djeva,

natĂĽrlich kannst Du mit den Kindern ausziehen, ich wĂĽsste nicht, wieso nicht.... solange DU den Kontakt zu Papa nicht verhinderst und sie ihn besuchen dĂĽrfen, ist das normalerweise der natĂĽrliche Weg. Einer von Beiden zieht aus - okay, oft ist das der Vater, weil ihm daran gelegen ist, das die Kinder ihr zu Hause behalten, aber wenn er sich nicht bewegt?

Oh, "also wenn Du die Familie kaputt machen willst" da sträuben sich mir doch alle Haare - als wenn er nichts damit zu tun hätte, der Gute?

Ich glaube aber, das wir hier ein kulturelles Problem haben, das wir nicht so wirklich eingrenzen können. Ich habe keine Ahnung wie unsere russischen Mitbürger zum Thema Scheidung stehen und wie das gehandhabt wird. Die ehemalige Kirchengemeinde meiner Tochter war ja sehr orthodox, dort war Scheidung ein absolutes no go. Traditionen und Glauben können wir nicht so einfach außer Acht lassen.

Djeva, kannst Du uns etwas dazu sagen? Kommen hier Verhaltensmuster zum Vorschein, die uns fremd sind?

Nimm diese geballte Schuld gar nicht erst auf Dich, es sind zwei, die zum Scheitern einer Ehe beitragen und man muss soetwas nicht aushalten, schon gar nicht, wenn Kinder dadurch ein Rollenbild vorgelebt bekommen, das wir ihnen nicht wünschen. Die Sicherheit gibst Du ihnen eigentlich eher nebenbei, indem Du überzeugt bist, das Dein Weg der Richtige ist. Das müssen sie nicht hören, das spüren sie.

Und natürlich, die Ansichten Deiner Tochter sind eben altersgerecht, viel mehr versteht sie nicht, kann sie nicht erfassen - von daher ist sie keine Gesprächspartnerin und so jungen Kindern kann man durchaus noch sagen "das ist so!" das erfordert keine Erklärung, da wird Dir das empfohlene Buch helfen, bestimmt.

Liebe GrĂĽĂźe
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Re: Scheidung mit Kleinkinder (3 und 5)

Beitragvon Djeva 28. September 2012 13:51

:-)
Muckel: das Trennungsjahr ist erst Ende September zu Ende. Die Anwältin meinte nur, dass ich nicht bevor ich nicht das Aufenthaltsbestimmungsrecht habe, einfach ausziehen solle mit den Kindern. Sie meinte, dass das a) das JuA nicht gerne sieht und b) dass das ja in zwei RIchtungen funktionert - sprich, dass er ja auch mit den Kindern dann einfach ausziehen könnte.

Zudem gibt es eine weitere SChwierigkeit: wir stehen beide im Mietvertrag und er lässt mich nicht raus. Der Vermieter will aber den Mietvertrag niciht nur auf meinen Mann laufen lassen, weil ich der solvente Vertragspartner bin.
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Re: Scheidung mit Kleinkinder (3 und 5)

Beitragvon Djeva 28. September 2012 14:10

Ja, mein Mann ist russisch Orthodox und in seiner Familie ist niemand geschieden. Sie sind alle (auch seine Schwester, mit 18 geheiratet) ĂĽber 30 Jahre verheiratet.
Er will nicht "der Mann sein, der aus der Familie weggeht". Wie gesagt: ich dürfte einen Liebhaber haben und mit diesem (ohne Kinder) in Urlaub fahren oder "auf Geschäftsreise sein" (sprich zB 3 Tage am Stück bei ihm wohnen), aber die Kinder blieben bei meinem Mann und ich kehrte dann auch wieder zurück, um der die Mutter-Darstellerin zu geben.

Niemand versteht (auch nicht von unseren anderen russischen Freunden), warum er sich so an diese Ehe klammert. Er will keine Paarbeziehung mit mir, aber eine intakte FAmilie. Es ist echt eigenartig. Er ist halt sehr speziell....

Wir haben zB relativ zĂĽgig geheiratet (nach einem Jahr), weil er "vor 30 verheiratet" sein wollte. Und wir haben auch relativ schnell ein Kind bekommen, weil er "keine alte Mutter fĂĽr seine Kinder" wollte....

(PS: ja, ich war ein sehr schwacher Mensch und ja, ich war co-dependent und nein, ich möchte eigentlich nicht so ausführlich darüber reden)...
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Re: Scheidung mit Kleinkinder (3 und 5)

Beitragvon Ansa 28. September 2012 15:03

Liebe Djeva,

wir müssen auch nicht über alles miteinander reden, manchmal sind die Dinge einfach so, wie sie sind. Mit meinem Wissen von heute hätte ich meinen Exmann nicht einmal geschenkt genommen, aber damals, als ich so jung war, war auch ich ein anderer Mensch und ohne ihn, wäre ich heute nicht die, die ich geworden bin. Wer weiß wofür das alles einmal gut ist.

Russisch orthodox, es kann gut sein, das seine Beweggründe dort liegen. Man lässt sich nicht scheiden, man geht eigene Wege und macht was man machen möchte, aber eine Scheidung ist dann doch unvorstellbar. Ich hab einmal eine kurze Beziehung zu einem Bulgaren gehabt und hab mich, mit ein wenig hinterfragen doch gewundert, welches Familienbild er hat. Als wir uns trennten, sagte er, er würde jetzt seine Exfreundin heiraten, zwar sei sie nicht die Frau seiner Träume, aber als Mutter seiner Kinder könne er sie sich sehr gut vorstellen. :oah: Da gibt es noch ein ganz anderes Rollenverständnis als bei uns.

Aber das nutzt nichts, Eure gegenseitigen Lebensvorstellungen sind gleichberechtigt und stehen auch so nebeneinander. Euch Beiden ist ein Zusammenleben nicht möglich und wenn er nicht handeln will, so ist es an Dir, eigene Wege zu gehen. Und das ist gut so, es muss ihm nicht gefallen, aber er muss es aushalten.

Ich persönlich glaube, würdest Du so leben, wie er sich das vorstellt, nähmen Eure Kinder größeren Schaden, denn eine Umgebung ohne Liebe der Eltern und ohne deren Achtung voreinander ist dauerhaft sehr schädlich, denn die Kinder glauben, das sie Schuld sind, an diesen Verhältnisse und werden allein dadurch Schaden nehmen. Wer will das schon?

Was das Ausziehen betrifft, das könntest Du z.B. mit dem Jugendamt abstimmen und Dich dort auch aufgrund solcher Fragen beraten lassen, und, je nachdem was sie sagen - so kannst Du Dich dann entscheiden. Und ja, er könnte ebenfalls einfach ausziehen - er könnte auch schon weg sein.....

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Re: Scheidung mit Kleinkinder (3 und 5)

Beitragvon Djeva 4. Dezember 2012 10:11

Jetzt ist es raus: Mein Mann widerspricht der SCheidung (Begründung: ich wohne noch da, es stellt eine unzumutbare Härte dar, wenn er ausziehen müsste und gestalte den Alltag der Kinder in Absprache mit ihm - ehrlich gesagt, letzteres würde ich auch nach einer SCheidung erwarten....) und sollte der SCheidung dennoch stattgegeben werden, beantragt er das alleinige Sorgerecht.
Sieht wohl auch nicht schlecht fĂĽr ihn aus :-/.
Seine Arbeitslosigkeit tarnt er als "Hausmann" (ICH mache alles zuhause, er geht wegen schlechtem Deutsch nicht einkaufen, kocht nicht und wäscht nicht. Sehr selten staubsaugt er). Er sagt, er stelle seine Karriere hinter die Kinderbedürfnisse hinten an - als ob ich als Tippse karrieregeil wäre. Ich sitz schon seit über 8 Jahren auf meinem Platz.

Ich wollte das nie. Ich wollte immer geteiltes Sorgerecht, damit sich alle sicher fĂĽhlen. Ich bin so traurig. Jetzt wird es eine richtige SChlacht. :-/
Arme Kinder...Ich werde weiter nichts gegen ihn sagen, aber jetzt will ich das Sorge- und aufenthaltsbestimmungsrecht.
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Re: Scheidung mit Kleinkinder (3 und 5)

Beitragvon Ansa 4. Dezember 2012 13:22

Hallo Djeva,

doch, es sieht sehr schlecht aus, mit dem alleinigen Sorgerecht in Deutschland - vorgeschrieben ist nämlich das gemeinsame Sorgerecht und das alleinige bekommt man nur noch in Ausnahmefällen, wenn Gefahr für die Kinder besteht (bei Misshandlungen) oder aber, wenn die Eltern nicht einen winzige Entscheidung gemeinsam fällen können - dann kann es ausgesprochen werden, um Ruhe in die Familie zu bekommen. Anders nicht.

Ich würde es auch nicht selbst beantragen - weil es einem gar nicht viel nutzt, davon ausgenommen ist nämlich das Umgangsrecht.... und das hat er in jedem Fall.

Lass ihn das nur beantragen, stell Du derweil sicher, das die Kinder versorgt sind, wenn Du arbeitest. Es ist auch so, das es nicht gern gesehen wird, wenn ein Elternteil (hier der Vater) daheim sitzt und meint, er könne wegen der Kinder nicht arbeiten.... das Du den Haushalt führst, kannst Du durchaus bezeugen bzw. vor Gericht angeben. Vielleicht hilft Dir dabei mal ein Plan, was Du in der Woche so alles erledigst und was er dagegen macht. Einfach mal alles aufschreiben.

Wichtig ist nur, das die Kinder beaufsichtigt sind, während Du arbeitest und da solltest Du Dir eine Alternative zum Papa besorgen und Unterhalt verlangen, den muss er nämlich zahlen. Es sei denn, Du möchtest, das er die Kinder betreut - während Du arbeitest, das darfst Du auch vor Gericht so sagen.....etwa, solange er arbeitssuchend ist, habe ich nichts dagegen, wenn er die Kinder betreut, während ich arbeite.

Sprich fĂĽr Dich und lass ihn mal machen....

Liebe GrĂĽĂźe
Ansa

P.S. Du kannst auch einen Antrag auf ein Eilverfahren bei der Scheidung stellen, aufgrund unzumutbarer Härte - ich finde, wenn er nicht auszieht, ist das so ein Fall....
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